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Meine Lebens- und Suchtgeschichte

Mein Name ist Toni und ich bin alkoholkrank!

Ich bin 52 Jahre, geschieden, allein erziehend, 3 Kinder und seit September 1996 trockener Alkoholiker.

Im September 2004 habe ich auch das Rauchen hinter mir lassen können.

Geboren und aufgewachsen bin ich in Süddeutschland, in Grenznähe zu Österreich!

Meine Eltern bewirtschafteten einen Bauernhof und ich erlebte meine Kindheit mit zwei Brüdern und einer Oma.

Mein Vater war streng und ein kräftiger, großer Mann vor dem ich eher Respekt und Angst hatte, als dass ich ihn liebte.

Meine Mutter war sehr gottesfürchtig. Es wurde viel gebetet und in unserem Familienleben gab es klare Regeln, die befolgt werden mussten, sonst hatten wir, meine Brüder und ich, Konsequenzen zu fürchten. 

Ich war eigentlich immer etwas ängstlich, traute mich nicht wirklich Lausbubenstreiche zu machen, weil ich um die Folgen wusste.

Doch wenn meine Brüder oder einige Jungen aus dem Dorf Blödsinn machten, habe ich mitgemacht, weil ich auch dazu gehören wollte.

Die ersten 2 Jahre Volksschule auf dem Dorf waren ok und ich war wissbegierig, wollte lernen.

Durch einen Unfall war ich 10 Wochen im Krankernhaus und hatte von da an Lerndefizite. Mir fehlten diese Wochen und ich fand den Anschluss an meine vorherigen Leistungen nicht mehr.

Meine Brüder lernten leichter und sie wurden mir öfter als Vorbild hingestellt.

Zum Glück hatte ich einen sehr guten Freund, meinen Freund!

Er war gleich alt und mir immer einen Schritt voraus in der Entwicklung.

Auch war er besser in der Schule, ungefähr gleich gut beim Sport.

Wir unternahmen sehr viel gemeinsam und es war echt toll so einen Freund zu haben.

Nach meiner Schulzeit begann ich eine Lehre als Landmaschinenmechaniker.

Mein Freund machte eine Ausbildung zum Elektriker.

Den ersten Rausch hatte ich mit 13 oder 14 Jahren.

Nach einem Fußballspiel war noch ein geselliges Zusammensitzen und die Erwachsenen spendierten uns Bier und weiße Limonade gemixt.

Es sah fast aus wie echtes Bier und ein Bekannter in meinem Alter prostete mir immer zu.

Er hatte sich einen Maßkrug von den Erwachsenen „ausgeliehen“ und so tranken wir dann auch richtiges Bier.

Ich kannte keine Grenze, fand es lustig und begriff überhaupt nicht was da mit mir passierte.

Gegen Abend wurde ich dann nach Hause gefahren.

Ich war auf der Toilette eingeschlafen und hatte das ganze Klo vollgekozt.

Von meinem Vater gab es gleich eine Ohrfeige, die ich aber nicht wirklich spürte. Zu betäubt war ich.

Am nächsten Morgen musste ich zur Schule und mir ging es den ganzen Tag Hundeelend.

Damals meinte ich nie wieder Alkohol trinken zu wollen.

Ein Jahr mied ich jeglichen Kontakt zu allem was mit Alkohol zu tun hatte.

Danach ging ich relativ vernünftig mit Bier um, trank nur Eines oder Zwei und dann war es gut.

Auch trank ich nicht regelmäßig. Manchmal lagen Wochen oder Monate dazwischen.

Bier gehörte zum Geselligsein dazu, mehr nicht!

Als ich 16 Jahre wurde, starb mein Freund bei einem Verkehrsunfall.

Damit konnte und wollte ich nicht richtig umgehen.

Zum Einen wollte ich nicht, dass diese Tatsache überhaupt war sein sollte.

Und zum Anderen wusste ich nichts mehr mit meiner freien Zeit anzufangen.

Nach Feierabend und an den Wochenenden verbrachte ich ja bis dahin jede freie Minute mit meinem Freund.

Nun war da eine Leere, die ich nicht auszufüllen wusste.

Um mich nicht alleine zu fühlen bin ich dann regelmäßig in die Kneipen der Umgebung und begann mich immer öfter zu betrinken.

Ich war traurig und wollte das aber nicht sein.

Also betäubte ich mich mit Alkohol.

Das Trinken hatte auch zur Folge, dass meine Ängste im Umgang mit Menschen, mit Erwachsenen, nicht mehr so groß war.

Ich war recht schüchtern und die Wirkung des Alkohols enthemmte und ich traute mich dann auch auf die gleichaltrigen Mädchen zuzugehen.

Trinken war für mich männlich und mit der Zeit gewöhnte ich mir regelmäßigen Konsum an.

Natürlich fiel mein verändertes Wesen und meine Trinkerei meinen Eltern und meinem Umfeld auf.

Auch bei der Arbeit wurde ich ab und zu auf meinen Zustand angesprochen.

Ich fühlte mich ertappt und auch nicht verstanden.

Schließlich hatten „Die“ ihren Freund ja nicht verloren und überhaupt sollte mich die ganze Welt in Ruhe lassen.

Zwar merkte ich, dass da mit mir etwas passierte, wenn ich trank, doch das nahm ich in Kauf.

Andere tranken ja auch und meiner Arbeit ging ich ja nach.

Nach Beendigung meiner Ausbildung wurde ich zu einer anderen Werkstatt versetzt.

Dort sprach mich recht schnell der Meister auf mein Trinken an und ich wollte nicht mehr.

An einem Morgen bin ich nicht mehr hin und habe lieber in der Bahnhofskneipe getrunken.

Danach bin ich zur Bank und einfach abgehauen, nach Italien.
3 Monate später bin ich dann wieder reumütig nach Hause.

Um das Leben in dieser Zeit zu finanzieren, bin ich straffällig geworden und in Privathäuser eingestiegen.

Dafür bekam ich dann Bewährung vom Gericht.

Lange hielt ich es aber nicht zu Hause aus.

Ich kam einfach nicht mehr klar mit diesen Regeln.

Es wurde immer etwas erwartet und ich fühlte mich nicht in der Lage allen Erwartungen gerecht zu werden.

Außerdem hatte ich schon den Ruf als Trinker weg und manchmal wurde ich gemieden.

Also suchte ich mir in den Kneipen andere Gesellschaft.

Ein halbes Jahr später haute ich wieder ab, wieder nach Italien.

Doch diesmal wurde ich nicht mehr straffällig. Trotzdem wurde meine Bewährung widerrufen und ich sollte für 6 Monate ins Gefängnis.

Nach 3 Tagen machte ich mit noch 2 Anderen einen Ausbruchsversuch. Da gab es dann noch mal 6 Monate wegen Gefangenenmeuterei.

Nach einem Jahr Gefängnis kam ich wieder nach Hause, wusste aber auch gleich wieder, dass ich es dort nicht lange aushalten würde.

Ich bekam wieder Arbeit. Länger wie ein halbes Jahr hielt ich es aber wieder nicht aus.

Mein Trinken wurde immer schlimmer und ich isolierte mich immer mehr.

Wieder schmiss ich die Arbeit, wieder fuhr ich nach Italien, wieder für 3 Monate.

Nach Hause wollte ich aber nicht mehr.

In Rosenheim schloss ich mich einem Landstreicher an und er zeigte mir, wie man auf der Strasse überlebt, ohne gegen Gesetze zu verstoßen.

Fast das Ganze Jahr 1986 war ich in Deutschland unterwegs, schlief draußen und fand das Leben ohne Zwänge nicht mal schlecht.

Doch ein geregeltes Leben wäre mir schon lieber gewesen.

Eine Möglichkeit dazu nutzte ich im Januar 1987 und ich baute mir in der Nähe von Bremen ein neues Leben auf. Erst eine eigene Wohnung, kurz danach Arbeit.

Ein halbes Jahr lang trank ich nichts, weil ich wusste, dass ich nicht richtig „ticke“ wenn ich zuviel hatte.

Doch bei einer Hochzeitsfeier eines Arbeitskollegen wollte ich nicht abseits stehen und trank mit.

Das war der Startschuss zu einem weiteren Lebensabschnitt mit Alkohol.

Meine spätere Frau lernte ich kennen, gründete eine Familie.

Ich versuchte meinen Alkoholkonsum zu kontrollieren und steckte mir Grenzen für das Trinken.

Nicht unter der Woche, nicht bei der Arbeit. Am Sonntag Ruhetag.

Auch versuchte ich die Menge zu begrenzen.

Eine Weile ging das gut. Doch nach und nach kamen wieder Probleme.

Erste „blaue Montage“, Streitereien mit meiner Frau.

Kurz bevor das Gebilde Arbeit und Familie zusammenbrach, versuchte ich wieder Trinkpausen einzulegen.

Manchmal klappte es und ich war über Wochen und Monate ohne zu trinken.

Irgendwann war es aber dann doch zuviel. Ich schmiss die Arbeit, betrank mich total.

Danach schämte ich mich wieder, versuchte nüchtern zu werden und suchte mir andere Arbeit.

Das ging dann über Jahre so.

Trinkpausen über Wochen oder Monate, Arbeitsplatzwechsel und dann wieder Rückfälle.

Mir eingestehen, dass ich abhängig war, wollte ich nicht.

Schließlich meinte ich durch meine Trinkpausen, dass ich es noch kontrollieren könnte.

Außerdem trank ich ja „nur“ Bier. Alkoholiker trinken harte Sachen, so war meine Sichtweise.

1994 hatte ich dann nach einem Streit mit meiner Frau keine Lust mehr und betrank mich und schluckte Schlaftabletten.

Nicht genug, stellte ich am nächsten Morgen fest.

Unser Hausarzt wies mich ins Krankenhaus zu einer stationären Entgiftung ein.

Ich begriff gar nicht wirklich was das sollte und kam betrunkener wieder nach Hause, als ich dorthin bin.

Nach 4 Tagen wurde ich entlassen, weil ich im Krankenhaus heimlich trank.

Zwischen 1994 und 1996 machte ich 8 stationäre Entgiftungen, die mich danach wenigstens einige Wochen, manchmal auch wieder Monate ohne Alkohol sein ließen.

Meine Frau trennte sich von mir. Wir versuchten es aber noch mal, ein halbes Jahr später.

Das klappte aber nicht und ich suchte mir wieder eine eigene Wohnung.

Ich war der Meinung, wenn ich mich von meiner Frau trennte, bräuchte ich nicht mehr trinken.

Während der letzten Rückfälle ging meistens ein Ehestreit voraus.

Somit schob ich die Schuld für mein Trinken, meiner Frau, oder Eheproblemen zu, oder die Arbeit war doof, oder das Wetter war scheiße, oder, oder, oder…..

Meine Rückfälle wurden immer brutaler und meine Entzugserscheinungen immer schlimmer.

Auch Krampfanfälle hatte ich und ich meinte sterben zu müssen.

Doch im Sommer 1996, als mich meine Frau mal wieder total fertig in meiner Wohnung fand und sagte: „So, nun machst du aber eine Therapie, schon der Kinder wegen“, da war der Funke Hoffnung vorhanden, dem Säufertod doch noch entgehen zu können.

Ich beantragte eine Therapie und am 08.10.1996 bin ich zur stationären Therapie, für knapp 5 Monate.

Dort begriff ich erst, dass nicht trinken nicht „Trocken sein“ heißt.

Bis dahin war ich der Ansicht, dass ich gegen den Alkohol kämpfen müsste, dass ich mich zwingen musste, keinen Alkohol zu trinken.

Ich fühlte mich dadurch auch nicht gleichwertig meinem Umfeld gegenüber. „Die“ durften trinken. Ich ja eigentlich nicht

Auch hatte ich bis dahin nicht begriffen, dass meine Lebensumstände, Arbeit, Familie, Freunde, ausschlaggebend für meine Trinkerei waren.

Besser gesagt: Ich meinte bis dahin mein Leben würde automatisch von außen gesteuert. Mein Chef erwartete und ich hatte zu tun. Meine Frau erwartete und ich wollte es ihr recht machen. Meine Freunde wünschten und ich versuchte zu erfüllen.

Ich fühlte mich ständig in der Defensive und meinte nur reagieren zu können.

Ein wirkliches Mitspracherecht über mein Leben, meinte ich nicht zu haben.

Für mich gab es die Regeln des Lebens und der Gesellschaft die ich zu befolgen hatte, um irgendwie durchs Leben zu kommen.

Dass ich darauf großen Einfluss nehmen könnte, glaubte ich nicht und traute mir dieses auch nicht zu.

Nach fast 4 Monaten Klinik machte es dann an einem Sonntagnachmittag „Klick“ bei mir.

Mir gingen sehr viele Fragen durch den Kopf und ich sprach darüber mit meinem Therapeuten. Der riet mir, dass ich diese Gedanken aufschreiben sollte.

Habe ich dann auch gemacht.

Am nächsten Morgen war dann alles klar.

Ich stellte alles bisher gewesene in Frage, auch mich selber.

Musste denn das Leben so funktionieren, wie ich es mir bis dahin vorgestellt hatte? Nein!

Musste ich immer alles aushalten und darauf warten bis andere über mich und für mich entscheiden wollten? Nein!

Wer entscheidet das denn, wie ich bin?

Wer entscheidet wie ich in bestimmten Situationen und Momenten reagiere?

Wer entscheidet darüber ob ich in Zukunft weiter so sein muss wie bisher?

Ich!

Nur ich entscheide!

Das wurde mir dort klar.

Ich glaube in diesen Stunden habe ich mein veraltetes, schädliches Denken hinter mir gelassen.

Ich spürte, dass ich von nun an vieles anders machen kann und auch möchte.

Ich wollte bestimmen wie mein Leben weitergeht.

Ich wollte bestimmen, ob ich wieder trinke oder nicht, nicht der Alkohol, nicht meine Krankheit.

Freiheit!

Ich übernahm die Verantwortung für mein Leben!
 
Zum ersten Mal erlebte ich an diesem Tag dieses Gefühl der Freiheit.

Ich habe die Wahl mich entscheiden zu können.

Trinke ich, oder trinke ich nicht?

Ich entscheide!

Diese Freiheit mich entscheiden zu können, hatte ich während meiner Trinkerzeit nicht mehr. Da hatte mich die Sucht fest im Griff!

Durch ein verändertes Denken, eine veränderte Anschauung zum Leben und durch eine Veränderung der Wichtigkeiten erschien mir mein Leben viel leichter lebbar.

Natürlich war mir bewusst, dass diese Idee vom Trocken sein schon andere hatten und wieder rückfällig wurden.

Doch ich war ja nicht „Die Anderen“.

Es war plötzlich was Schönes, etwas Gutes, nicht mehr zu trinken.

Es kam keine Wehmut mehr auf und es war kein Verlust an Lebensqualität mehr, dass ich nichts mehr trinke.

Denn: Eigentlich dürfte ich ja trinken. Niemand könnte es mir verbieten.

Doch: Ich nehme mir die Freiheit, nicht mehr trinken zu wollen.

Ich entscheide mich bewusst gegen das Trinken und bin dadurch frei!

Unabhängigkeit!

Das ist doch das Überwort unserer Zeit.

Jeder möchte unabhängig sein.

Unabhängig vom Chef.

Unabhängig von den Eltern.

Unabhängig von Geldnöten.

Ich bin unabhängig!!!!!!!!!

Unabhängig vom Alkohol!

Diese Unabhängigkeit genieße ich und ich bin fleißig dabei mir diese Unabhängigkeit zu bewahren, in dem ich mir bewusst darüber bin, dass ich Alkoholkrank bin.

Diese Krankheit lässt sich nicht heilen, aber ich kann sie zum Stillstand bringen.

Ich habe ein Mitspracherecht.

Bei anderen Krankheiten ist man dazu verdammt, sich auf Ärzte oder Krankenhäuser oder Doktoren zu verlassen. Manche Krankheiten muss man einfach ertragen und aushalten.

Ich als alkoholkranker Mensch kann mitbestimmen wie es mir mit dieser Krankheit geht. Ich entscheide, ob ich mich gut dabei fühlen kann oder nicht.

Ich brauche nur: Keinen Alkohol trinken!

Ist das nicht einfach herrlich?

Ok, ganz so einfach auch nicht!

Wenn ich die Veränderung noch mal zusammenfassend beschreiben soll, dann würde ich es so machen:

Erst habe ich akzeptiert, dass ich alkoholkrank bin und dass es kein zurück mehr gibt.

Im Osten geht die Sonne auf –
Und ich bin Alkoholkrank. Das sind beides unumstößliche Tatsachen!

Ich habe mit Hilfe von Therapeuten mein Leben durchleuchtet und mich selber besser kennengelernt, mich einschätzen gelernt.

Auch gelernt, ehrlicher mit mir zu sein.

Meinem veränderten Denken musste ich auch Taten folgen lassen.

Ich habe Gewohnheiten geändert, mich verändert.

Alleine hätte ich das vielleicht nicht geschafft.
Mit der Hilfe von Freunden und einer guten Selbsthilfegruppe wird vieles einfacher!

Ich achte mehr auf mich, nehme mich besser war. Ich muss auf mich aufpassen.

Die Verantwortung für mein Leben habe ich!
 
Nach der Therapie habe ich zuerst die Scheidung eingereicht, um einen Schlussstrich unter dieses Kapitel zu setzen.

Ich veränderte meinen Tagesablauf, besuchte eine Nachsorgegruppe.

Gleichzeitig suchte ich mir eine Selbsthilfegruppe.

Meine Frau war mit den Kindern alleine überfordert und somit habe ich diese Aufgabe ab September 1997 übernommen.

Wir haben inzwischen ein freundschaftliches Verhältnis und können über die schlimmen Jahre unserer Ehe auch mal lachen.

Es ist ja nun schon länger her und die Zeit heilt ja bekanntlich viele Wunden.

Was damals der halbe Weltuntergang war, ist heute nicht mehr so wichtig.

Zu Beginn meiner Abstinenz war mir eine Begeisterung für das Trockensein recht hilfreich.

Ich setzte mir kurzfristige Ziele und plante nicht zu weit im Voraus.

Zuerst plante ich nur einige Tage im Voraus. Weiter traute ich mich fast nicht zu denken, denn ich wollte auf das Jetzt konzentriert bleiben.

Als ich das erste Jahr ohne Alkohol erreicht hatte, war für mich Klar: Das ist nicht nur wieder eine Trinkpause!

Das ist der Anfang einer guten Zeit!

Während meiner Therapie riet mir mein Therapeut: „Sie haben soviel zu erzählen, schreiben Sie sich das auf“!

Auch auf diesen Rat meines Therapeuten hörte ich und das Schreiben begleitet mich über die Jahre.

Schreiben hilft mir Momente festzuhalten, Gefühle zu beschreiben, Gedanken in Worte zu fassen.

Ich kann in mich hineinhorchen und mich fragen: „Wie geht es mir heute“?

Schreiben hilft mir mich selber besser wahrzunehmen, mich zu begreifen!

„Keiner kann Herr über sich selber sein, wenn er sich nicht selbst zuvor begriffen hat“

2006 und 2007 veröffentlichte ich meine 3 Taschenbücher.

Es sind Erfahrungsberichte in Buchform und zeigt meine Entwicklung über die Jahre hinweg!

2008 machte ich dann meinen Suchthelfer- Lehrgang.

Ebenso 2008 entstanden mehrere Filmberichte und Zeitungsartikel.

Seit 2009 bin ich Suchthelfer bei der ALV, erkläre Menschen Abhängigkeit und begleite Menschen hin zur Suchtberatung!

Inzwischen arbeite ich Vollzeit im sozialen Bereich und betreue Menschen in sozialen Schwierigkeiten. Darunter sind auch abhängigkeitskranke Menschen!

Über die Wohnungslosenhilfe bekam ich 1987 meine erste eigene Wohnung hier in Niedersachsen. Nun, 23 Jahre später, arbeite ich selber für diese Einrichtung. Das Leben geht schon manchmal Wege, die im Vorfeld nicht absehbar sind!
 
Hier möchte ich meine Geschichte erstmal enden lassen!

Herzliche und trockene Grüße

Toni

 

 


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